Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie bietet Ihnen als Klient die Möglichkeit in einer Atmosphäre von Empathie und Wertschätzung die Erforschung Ihres Selbst zu erleben. Sie können Ihre Wünsche, Probleme und Anliegen offen aussprechen und ich begleite Sie empathisch Ihre Lösungsstrategien zu entwickeln. Lösungsstrategien die speziell auf Sie zugeschnitten sind und Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Lebensweg und Umständen entsprechen.

Wie hat sich die Gesprächstherapie entwickelt?

Die Entwicklung begann mit dem Psychologen Carl Rogers um 1940 in den USA und ist eine Therapieform der humanistischen Psychologie.

Seit Beginn der ersten Konzepte hat sich die Gesprächspsychotherapie fortlaufend weiter entwickelt, von dem non-direktiven Stil hin zum zielorientierten, klärungsorientierten Stil.

Carl Rogers Kernaussagen unterstreichen die Einzigartigkeit und die Selbstaktualisierungstendenz, also die Tendenz zur Weiterentwicklung des Individuums.

Sie findet heutzutage auch Einsatz im Rahmen zwischenmenschlicher Kommunikation und im Verkaufsgespräch.

Die Grundhaltung des Therapeuten:

Damit eine bedeutsame Veränderung des Selbstkonzepts einer Person stattfinden kann, müssen vom Therapeuten die Grundhaltungen in der Beziehung zum Klienten gelebt werden:

  1. Bedingungslose positive Wertschätzung des Klienten.
  2. Empathisches Verstehen der Welt und der Probleme aus der Sicht des Klienten, sowie die Fähigkeit, diese Empathie dem Klienten zu vermitteln.
  3. Echtheit und Kongruenz in seiner Haltung gegenüber dem Klienten.

Welche Konzepte obliegen der Gesprächstherapie und wie wird damit gearbeitet?

Das Menschenbild der Gesprächstherapie geht davon aus, dass der Mensch eine angeborene Tendenz zur Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit in sich trägt. Der Klient besitzt bereits alles zu seiner Heilung Notwendige und ist selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten.

Es wird davon ausgegangen, dass das Erleben, Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Handeln eines Menschen durch sein persönliches Selbstkonzept bestimmt ist. Dieses Selbstkonzept entsteht im Laufe des Lebens und weist individuelle Strategien auf, die den Bezugsrahmen für das Leben wie auch für neue Erfahrungen bilden.

Herrschen Inkongruenzen zwischen dem Erleben und dem Selbstkonzept können bedeutsame Spannungen entstehen und sie erscheinen dem Menschen als Konflikte.

Ein einfühlender, wertschätzender, authentischer sowie menschlicher Kontakt zu dem Therapeuten ermöglicht es dem Klienten im Zuge der Gesprächstherapie sein Selbstkonzept neu zu organisieren und bewirkt damit, dass er seine Erfahrungen integrieren kann.

Die Selbstaktualisierungstendenz ist für den Menschen Antrieb, der zur Weiterentwicklung des Individuums bezüglich des eigenen Selbst wie auch des Selbstwertes führt.

Welche Wirkung hat die Gesprächstherapie?

Die Wirkung der Gesprächstherapie wurzelt in erster Linie in der Umsetzung der drei Grundhaltungen. Meine Beziehung zum Klienten ist so gestaltet, dass er sich seiner eigenen Person immer mehr wertschätzend, empathisch und kongruent zuwenden kann. Ein Persönlichkeitswachstum kann stattfinden.

Das Ziel meiner jeweiligen Interaktion soll die Inkongruenz des Klienten reduzieren. Die konkrete Umsetzung dieser Haltungen stimme ich jeweils auf meinen Klienten ab und so entwickelt sich dementsprechend sein eigener Entwicklungsprozess.

Wie integriere ich die Gesprächstherapie?

Die Gesprächstherapie nach Carl Rogers ist Grundlage und allseits eingebettet in meine therapeutische Arbeit und lässt sich mit allen Methoden, die ich erlernt habe und anwende, kombinieren.

Wenn Sie meine Unterstützung wünschen, können Sie mir gerne eine E-Mail an info@hypnose-praxis-fruehling.de schreiben oder mich per Telefon 06172-807231 kontaktieren und einen Termin vereinbaren. Ich freue mich auf Sie.