EMDR in Friedrichsdorf bei Frankfurt

Wenn belastende Erfahrungen noch heute nachwirken.

Manche Erlebnisse sind längst vorbei – und trotzdem reagieren Gefühle und Körper weiter.

Bestimmte Erinnerungen, innere Bilder oder Situationen können starke Angst, Anspannung oder Hilflosigkeit auslösen. Manchmal wissen Sie rational längst, dass die Gefahr vorbei ist – und spüren trotzdem: Etwas in mir reagiert noch immer.

EMDR kann dabei unterstützen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten und die damit verbundenen emotionalen und körperlichen Reaktionen zu reduzieren.

Was ist EMDR?

EMDR ist ein Traumatherapeutisches Verfahren.

Während der Behandlung richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Aspekte einer belastenden Erfahrung. Gleichzeitig erfolgt eine bilaterale Stimulation, beispielsweise durch angeleitete Augenbewegungen.

Dadurch kann die Verarbeitung belastender Erinnerungen unterstützt werden.

Das Erlebte wird nicht vergessen – aber es kann emotional an Intensität verlieren und zunehmend als etwas Vergangenes eingeordnet werden.

Wann kann EMDR sinnvoll sein?

Ich setze EMDR unter anderem ein bei

  • traumatischen und belastenden Erfahrungen,
  • Ängsten und Panikreaktionen,
  • belastenden Beziehungserfahrungen,
  • schwierigen Erlebnissen rund um Schwangerschaft und Geburt,
  • belastenden Erinnerungen und inneren Bildern,
  • tief verankerten negativen Überzeugungen.

Wie läuft EMDR ab?

Bevor wir mit einer belastenden Erfahrung arbeiten, ist mir wichtig, dass ausreichend Stabilität vorhanden ist.

Während der EMDR-Arbeit richten Sie Ihre Aufmerksamkeit für kurze Zeit auf eine Erinnerung, ein Gefühl, einen Gedanken oder eine Körperempfindung. Gleichzeitig erfolgt die bilaterale Stimulation.

Sie bleiben dabei jederzeit ansprechbar und orientiert.

Sie bestimmen Ihr Tempo – und wir können den Prozess jederzeit verlangsamen oder unterbrechen.

Sie müssen mir dabei nicht jedes Detail einer belastenden Erfahrung erzählen.

Was kann sich durch EMDR verändern?

Belastende Erinnerungen können an emotionaler Intensität verlieren. Angst, körperliche Anspannung, innere Bilder oder Gefühle wie Hilflosigkeit, Schuld und Scham können sich positiv verändern.

Die Erinnerung bleibt Teil Ihrer Geschichte – aber sie muss Ihr heutiges Erleben nicht mehr in derselben Stärke bestimmen.