Lampenfieber

Kennen Sie dieses Gefühl von Anspannung, Nervosität und Stress? Das Herz klopft, man merkt wie man errötet, kann sich kaum konzentrieren, ist gereizt und zittert vor Anspannung. Ein Vortrag, Auftritt, Vorstellungsgespräch oder eine kleine Rede stehen bevor und da ist es wieder, dieses Lampenfieber. Manchmal möchte man einfach weglaufen oder wünschte sich, es wäre alles schon vorüber. Es gibt jedoch die Möglichkeit dem Lampenfieber einen Strich durch die Rechnung zu machen und es in den Griff zu bekommen. Dann kann man den Auftritten, Reden, Vorträgen und Vorstellungsgesprächen gelassener entgegenblicken und freut sich vielleicht sogar eines Tages auf diese Ereignisse. Wenn Sie möchten, dass ich Sie auf dem Weg das Lampenfieber zu reduzieren begleite, dann freue ich mich über Ihren Anruf.

Wissenswertes über Lampenfieber

Lampenfieber gehört zu den sozialen Angststörungen und bezeichnet die Angst und auch Anspannung vor Auftritten verschiedener Art.

Lampenfieber ist eine ganz normale Erscheinung, die viele Menschen erleben. Solange es nicht pathologisch wird, kann es sogar positive Wirkungen haben. Die Aufmerksamkeit erhöht sich, die Motivation und die Leistung steigen. Äußert sich das Lampenfieber  negativ und wird bestimmend zur Auftritts- und Podiumsangst, dann mindert es die Leistungsfähigkeit.

Lampenfieber ist eine akute Stresssituation, die sich typischerweise durch Herzklopfen, Schweißausbrüche, Zittern der Hände, Mundtrockenheit, Anspannung und Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten gekoppelt mit Vergesslichkeit, Selbstzweifel und gelegentlich auch Durchfällen äußert.

Der Mensch entwickelte diese Stressreaktion in seiner Evolution als  einen natürlichen Mechanismus zur Stärkung, der ihn auf Kampf, Flucht und Überleben vorbereitete. Heutzutage reagiert der sozialisierte Mensch bei Lampenfieber oft mit diesen historischen Stresssymptomen, obwohl bei einem Auftritt oder Vortrag in der Regel jedoch keine Gefahr  für Leben und Gesundheit besteht. Die Bewertung von anderen Menschen ist in unserer Gesellschaft für viele Menschen von so großer Bedeutung, dass sie die Abwertung von anderen fürchten und mit eben diesem Stress, dem Lampenfieber, reagieren.

Wiederholtes Lampenfieber mit körperlichen Symptomen kann chronisch werden und sich zur sozialen Phobie entwickeln. Hat man eine eher unangenehme Auftrittserfahrung gemacht, so besteht die Gefahr vor dem nächsten Auftritt, der nächsten Rede, dem nächsten Vortrag Angst zu bekommen. Die Angst wächst und wächst und es entwickeln sich vielleicht Vermeidungsstrategien. Ist man Künstler oder Musiker, so bedeuten die Auftritte die Lebensgrundlage und  Existenz. Es besteht die Gefahr in eine Abwärtsspirale zu gelangen. Oftmals wird zu Drogen,  Alkohol und Beruhigungsmitteln gegriffen, um der Angst zu entfliehen. Drogen wirken jedoch kontraproduktiv als Verstärker der mächtigen Angst. Professionelle Hilfe ist nötig, um die Abwärtsspirale zu stoppen und die Angst zu überwinden.