Reizdarmsyndrom

In meiner Praxis behandle ich das Reizdarmsyndrom (RDS) mit der Hypnotherapie und Entspannungsübungen. Eventuell binde ich noch Klopfakupressur und EMDR als Heilmethoden in Absprache mit Ihnen ein.

Definition Reizdarmsyndrom:

In der Medizin bezeichnet der Begriff Reizdarmsyndrom eine Gruppe funktioneller-nicht organischer Darmerkrankungen, die häufig in der Bevölkerung vorkommen. Sinngleiche Begriffe sind bowel syndrome, Reizkolon, Colon irritabile und „nervöser Darm“.

Welche Symptome kennzeichnen das Reizdarmsyndrom?

Das Reizdarmsyndrom ist meistens ausgesprochen unangenehm und oftmals leidet die Lebensqualität. Gott sei Dank ist das Reizdarmsyndrom jedoch ungefährlich.
Symptome des Reizdarmsyndroms sind Bauchschmerzen im Zusammenhang mit Veränderung des Stuhlverhaltens und der Stuhlbeschaffenheit (Durchfälle, Verstopfung), Schleimbeimengungen im Stuhl und lästige Blähungen können auftreten und oftmals gehen die Beschwerden nach dem Stuhlgang zurück.
Neben den Bauchschmerzen können Kopfschmerzen, chronischen Beckenschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung, Schwitzen und Hitzewallungen, innere Unruhe, Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen hinzukommen.
Verstärkt werden die Beschwerden im Bauchbereich, wenn auch noch Stress oder ungelöste Konflikte hinzukommen.

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms :

Hinsichtlich der Ursachen des Reizdarmsyndroms spielen verschiedene Faktoren bei der Entstehung eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:

  • Eine gesteigerte Nervenaktivität des darmeigenen Nervensystems
  • Darminfektionen mit einer anschließend gestörten Darmflora
  • Störung der Darmbeweglichkeit
  • Stress und  psychische Belastungssituationen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Tatsächlich verstärken sich die Symptome in der Regel bei Überforderung, Angst und Stress oder bei belastenden Lebensereignissen.

Weshalb führt Hypnotherapie beim Reizdarmsyndrom zu erheblichen Verbesserungen?

Zwischen dem Großhirn und Nervensystem des Magen-Darm-Trakts – auch Bauchhirn genannt – bestehen zahlreiche Nervenverbindungen. Diese Nervenverbindungen erklären den Zusammenhang, weshalb sich die Symptome bei Stress und belastenden Lebenssituationen verstärken. Dieses ist möglich, weil die Nervenzelle des Großhirns und des Bauchhirns ähnliche Strukturen haben und via Neurotransmitter miteinander kommunizieren. Unsere Sprache wird also via Neurotransmitter direkt an das Bauchhirn weitergeleitet und somit können wir über die Hypnose direkt auf das Bauchhirn eingehen.

Welche Therapiemethoden wende ich an?

Mittels der Hypnose werden bei der „Magen-Darm-Hypnose“ durch darmbezogene Suggestionen und Fantasiereisen die Darmfunktion und das allgemeine Befinden (z.B. Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl) positiv beeinflusst. Entspannungsübungen verstärken den positiven Prozess. Eventuell können Klopfakupressur, EMDR und Brainspotting den positiven Therapiefortschritt noch verstärken. Ich spreche meine Methodenwahl mit Ihnen ab.

Unsere Therapieziele:

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Reduktion der körperlichen und psychischen Beschwerden
  • Wohlbefinden

Wie viele Hypnosen sind zur Therapie des Reizdarm-Syndroms notwendig?

Das Reizdarm-Syndrom ist ein komplexes Krankheitsbild, welches etwa 12 Hypnose-Sitzungen erfordert.