Ängste, Phobien und Panikstörungen

Leiden Sie auch wie so viele Ihrer Mitbürger unter Angst oder Paniksymptomen? In Deutschland sind etwa 12 % der Bevölkerung von Angst- oder Panikstörungen und Phobien betroffen. Dann wird Ihnen meine Webseite  sicherlich viele interessante Informationen und Anregungen bieten. Ich betreue viele Klienten mit Ängsten, Phobien und Panikstörungen und biete mit meinem Therapieangebot fundierte Hilfe an. Sie haben so die Möglichkeit durch meine professionelle Unterstützung den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen und sich einen Weg in ein angstfreies Leben zu ebnen.

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Wenn Sie meine Unterstützung wünschen, können Sie mir gerne eine Email an info@hypnose-praxis-fruehling.de schreiben oder mich per Telefon 06172-807231 kontaktieren und einen Termin vereinbaren.
Ich freue mich auf Sie. Scheuen Sie sich nicht, mich an zu mailen oder anzurufen.

Wie kommt es zu Ängsten?

Ängste können verschiedene Ursachen haben. Es kann eine körperliche, nervliche oder psychische Erkrankung vorliegen. Deshalb ist es wichtig, die körperlichen und nervlichen Ursachen zunächst bei einem Arzt auszuschließen. Im Folgenden schreibe ich über psychisch bedingte Ängste, die nicht zufällig und grundlos entstehen, sondern entweder auf problematischen bzw. unverarbeiteten, traumatischen Erfahrungen beruhen oder denen als Ursache eine erlernte, konditionierte Reaktion zugrunde liegt. Die Angst äußert sich hierbei durch körperliche und seelische Reaktionen auf Auslöser oder Trigger. Unser Hirn verknüpft Erfahrungen und Erinnerungen mit Emotionen. Werden negative, schlechte Erfahrungen mobilisiert, dann werden unbewusste, nicht wünschenswerte Reaktionen ausgelöst.

Der Ursprung der Angst, Panik oder Phobie kann in der Hypnose – z.B. mit Hilfe der Regression – ausfindig gemacht werden, um dann angemessen therapeutisch intervenieren zu können. Es ist möglich in der Hypnose Erfahrungen und Erinnerungen umzudeuten und mit positiven Emotionen zu verknüpfen.

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Die Hypnotherapie bietet außerdem die Möglichkeit der zügigen Linderung der Symptome

  • Tiefe neuronale Entspannung
  • positive Suggestionen, die Zuversicht und eine positive Neuordung der Psyche ermöglichen
  • Blockadenlösung
  • Ressourcenaktivierung
  • Ich-Stärkung

Weitere Verfahren, die ich in der Therapie nach Absprache anwende:

  • Energetische Ansätze wie Klopfakupressur, und EMDR und Brainspotting
  • Matrixreimprinting
  • Stabilisierungstechniken
  • Ressourcenstärkung
  • Ich-Stärkung
  • Entspannungsverfahren
  • Verschiedene Übungen
  • Selbsthypnose


Ihr Weg in ein angstfreies und kraftvolles Leben kann so seinen Anfang nehmen!

Das Spektrum der Ängste ist groß und die verschiedenen Ängste unterteilt man in:

Generalisierte Angst

Es handelt sich hier um eine anhaltende Angst, die aber nicht auf bestimmte Situationen in der Umgebung beschränkt ist. Die generalisierte Angst lässt sich beschreiben als eine Lebensweise, die durch ein generell erhöhtes Angstniveau gekennzeichnet ist, bei der diffuse Ängste ohne konkreten Anlass auftreten. Sie ist verbunden mit motorischer Unruhe und Spannung, vegetativer Symptomatik, Schlafstörungen und Oberbauchbeschwerden.

Phobische Angst, Phobie

Auch Phobien treten häufig auf und lassen sich mit Hypnose und der Handflächentherapie gut behandeln. Ca. 4-8% der Bevölkerung leiden an phobischen Symptomen, die sich auf verschiedenste Themen und Auslöser beziehen können (eine Liste verschiedenster Phobien finde Sie hier).

Bezeichnend für das Vorliegen einer Phobie ist im Allgemeinen eine ausgeprägte und anhaltende Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen. Kommt die Person mit den entsprechenden auslösenden Reizen in Kontakt, so findet unmittelbar eine Angstreaktion statt, die sich als Panikattacke äußern kann. Schon die Vorstellung solcher Objekte oder Situationen kann eine phobische Reaktion auslösen.

Menschen, die an einer Phobie leiden, entwickeln oftmals ein Vermeidungsverhalten, um sich den negativen Objekten oder Situationen nicht auszusetzen. Damit besteht die Gefahr, dass sie ihre Lebensqualität einschränken und die Phobie bestimmte Lebensbereiche bestimmt.

Die Panikstörung/Panikattacke

Die Panikstörung ist charakterisiert von plötzlich auftretenden heftigen Angstattacken und Panikattacken, die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind.  Diese Panikattacken gehen meist mit Herzrasen, Hitzewallungen, Atemnot, Beklemmungsgefühl, Todesangst, oft gepaart mit depressiver Stimmung und Schwindel, einher sowie mit dem Gefühl sterben zu müssen oder verrückt zu werden. Da die Attacken in Gegenwart anderer Personen besonders delikat sind, entwickelt sich oft eine zusätzliche Agoraphobie. Panikattacken machen es den Betroffenen häufig ausgesprochen schwer ein normales Leben zu führen.

Körpersymptome von Angst und Panik:

Angst und Panik werden von körperlicher Erregung begleitet. Es gibt organische Erkrankungen, die panikähnliche Symptome zeigen und daher sollten diese zunächst medizinisch ausgeschlossen werden.

Treten Angst und Panik auf, so verändern sich Herzschlag, Atmung, Muskelspannung und Blutdruck. Betroffene empfinden häufig Atembeschwerden, Herzklopfen oder Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Sprachschwierigkeiten, Zittern an Armen, Beinen oder auch am ganzen Körper sowie Beklemmungsgefühl, Druck- und Engegefühl, Übelkeit und Bauchschmerzen.

Hat die Angst einen Sinn?

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Die Angst ist Bestandteil eines Warnsystems, um konkreten Gefahren angemessen begegnen zu können und ist für den Menschen ein lebenswichtiger körperlicher und seelischer Schutzmechanismus. Es handelt sich um einen seelischen und körperlichen Stresszustand, der evolutionär begründet ist. Droht Gefahr, so verändern sich die Körperfunktionen blitzartig, um Energie für Kampf und Flucht bereitzustellen und unsere Handlungsfähigkeit sicher zu stellen. In den Tiefen seines Unbewussten befindet sich der Angst leidende Betroffene in einem permanenten Alarmzustand.

Wann erreicht die Angst einen Krankheitswert?

Entwickeln sich die Ängste in solch einem Maße, dass die Angstsymptome nicht mehr im richtigen Verhältnis zu dem Auslöser stehen, dann liegt eine Angststörung vor. Die Körpersignale nehmen überhand, treten ohne ersichtlichen Grund auf, sind anfallartig und machen ein zufriedenes Leben unmöglich. Oftmals stellt sich ein Vermeidungsverhalten ein, dass das Leben der Betroffenen stark einengt. Die Angst fängt an das tägliche Leben zu bestimmen und einzuschränken. Statt uns zu beschützen, wird sie selbst zur Bedrohung. Spätestens hier empfehle ich Ihnen professionelle Unterstützung.

Liste wichtiger und häufiger Phobien:

  • Soziale Phobie: Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, „krankhafte Schüchternheit“. Angst, in sozialen Situationen negativ bewertet zu werden sich zu blamieren.
  • Prüfungsangst: Furcht vor mündlichen und/oder schriftlichen Prüfungen, vor Klausuren, Tests, Klassenarbeiten und anderen Prüfungen.
  • Lampenfieber: Angst vor Auftritten und Präsentationen.
  • Klaustrophobie: Angst in geschlossen Räumen.
  • Arachnophobie: Angst vor Spinnen. Die Hälfte aller Frauen und 10 Prozent aller Männer haben in gewissen Graden Angst vor Spinnen.
  • Agoraphobie: Angst vor Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen und/oder Menschenmengen. Angst vor allen Orten oder Situationen, in denen Flucht nicht möglich oder schwierig ist oder in denen keine Hilfe verfügbar ist, falls plötzliche Panik-Symptome auftreten sollten.
  • Claustrophobie: Angst vor engen Räumen.
  • Akrophobie: Höhenangst
  • Aerophobie oder Aviatophobie: Angst zu fliegen / Flugangst. Flugangst, krankhafte Angst vor dem Fliegen, tritt häufig schon vor einem geplanten Flug in Erscheinung oder führt zur gänzlichen Vermeidung.
  • Emetophobie: Angst zu erbrechen.
  • Carcinophobie: Angst vor Krebs.
  • Necrophobie: Angst vor dem Tod oder vor toten Dingen.
  • Zoophobie: Angst vor Tieren
  • Haimaphobie: Anblick von Blut, kann zu Ohnmachtsanfällen beim Blutabnehmen führen oder beim Anblick von verletzten.
  • Ansteckungsangst: Führt zum Beispiel zur Kontaktvermeidung mit anderen Menschen und extremen Sauberkeitszwang, Putzzwang.
  • Dentalphobie:  Zahnarztangst
  • Astraphobie: Angst vor Gewittern
  • Autophobie: Angst vor dem Alleinsein
  • Enetophobie: Angst vor Nadeln
  • Galeophobie: Angst vor Katzen
  • Achluophobie: Angst vor der Dunkelheit
  • Nyktophobie: Angst vor der Nacht
  • Ornithophobie:  Angst vor Vögeln
  • Aphephosmophobie, Haphephobie: Angst vor Berührungen
  • Kynophobie: Angst vor  Hunden
  • Scholionophobie: Angst vor der Schule