Burnout-Syndrom

Fühlen sie sich auch oft schwach, kraftlos, müde und matt? Können sie sich kaum noch erholen? Schlafen Sie schlecht? Kommt immer öfter der Gedanke: „Ich kann nicht mehr!“? Haben Sie eventuell schon an ein Burnout gedacht?

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Das Burnout-Syndrom lässt die Betroffenen eine sowohl körperliche als auch psychische Grenze erreichen, die manchmal weitreichende soziale und körperliche Folgen birgt. Deshalb ist es wünschenswert bereits frühzeitig erste Warnsignale zu erkennen, um das Burnout-Syndrom gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Auf dieser Seite informiere ich Sie über das Burnout, seine Entstehung, Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten, die ich in meiner Praxis anbiete. Gerne können Sie mich anrufen oder anmailen und einen Termin mit mir vereinbaren, wenn Sie Fragen haben oder eine Behandlung wünschen.

Was ist ein Burnout und wie überwinde ich es?

Der Begriff „Burnout“ oder „Ausgebrannt sein“ bezeichnet einen extremen Zustand totaler emotionaler und körperlicher Erschöpfung. Burnout entwickelt sich aufgrund langanhaltender Überforderung der eigenen Kräfte und steht oft in einem Zusammenhang mit chronischem Stress. Oftmals ist ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen und den persönlichen Ressourcen zu beobachten. Die externen Anforderungen können mit den persönlichen Fähigkeiten zur Bewältigung von Belastungen nicht aufgefangen werden.

Das Konzept der Selbststeuerung, welchem eine Stärkung der Fähigkeiten zum Selbstmanagement und der Willenskraft zugrunde liegt, wirkt positiv auf die Überwindung des Burnout-Syndroms. Im Fokus steht es das Selbstwertgefühl zu stärken, klare Ziele zu formulieren, um mentale Energien zu mobilisieren und effizient Ziele zu erreichen.

Das Burnout-Syndrom ist heutzutage in allen Berufsgruppen zu finden und ein typisches Symptom unserer modernen Gesellschaft. Ein Burnout kommt schleichend und entwickelt sich in Phasen. Jahre der Überarbeitung bringen Betroffene an den Punkt der totalen Erschöpfung, von dem aus nichts mehr geht und der persönliche Akku leer ist.

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Bestimmte Persönlichkeitsfaktoren können die Entwicklung eines Burnouts begünstigen:

  • Perfektionismus
  • Ehrgeiz
  • Helfersyndrom
  • Nicht Nein sagen können
  • Mangelnde Stressbewältigungsstrategien

Die Entstehung und die verschiedenen Phasen des Burnouts:

So beginnt es:

Idealismus und  Begeisterung herrschen vor.  Es wird viel gearbeitet, mit viel Engagement und Leistungsstreben. Der Beruf dominiert das Leben. Zunehmend werden persönliche Bedürfnisse und soziale Kontakte vernachlässigt. Abnahme der Erholungs- oder Entspannungsphasen.

Jetzt stagniert der Prozess:

Innerer Probleme und Konflikte werden überspielt.

So geht es weiter:

Zweifel am eigenen Wertesystem kommen auf, Frust und Stress nehmen zu. Dauerhafte Überlastung bestimmt das Leben.

Jetzt überwiegen Erschöpfung und Apathie:

Die Probleme werden verleugnet, die Toleranz sinkt ab und anderer Personen werden geringgeschätzt. Der Betroffene zieht sich zurück und meidet soziale Kontakte bis auf ein Minimum. Die Arbeit wird vernachlässigt und ein Desinteresse breitet sich aus.

Das Burnout ist erreicht:

Das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch, die innere Leere nimmt fortlaufend zu. Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, Perspektivlosigkeit und Verzweiflung beschreiben die Gefühlswelt. Es besteht die akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs.
Je früher Sie die Warnsignale erkennen, desto unproblematischer und erfolgreicher ist die Auflösung des Syndroms. In jeder Phase können Sie einen Neubeginn starten! Zögern Sie nicht.

 Häufige Anzeichen für einen Burnout

  • Chronische Müdigkeit
  • Ängste, Versagensängste
  • Suchtproblematik (verstärkter Konsum von Medikamenten, Alkohol, Zigaretten, Drogen)
  • Verlust der Fähigkeit, sich zu erholen
  • Suizidgedanken
  • Lustlosigkeit, Übellaunigkeit, Gereiztheit
  • mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen
  • Verzweiflung, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit
  • Extreme Erschöpfung
  • chronische Motivationslosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • körperliche Symptome: Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-und Darm-Beschwerden, Herz-Kreislaufprobleme, Tinnitus, Drehschwindel
  • Sozialer Rückzug

Treffen mehrere dieser Symptome zusammen auf, so spricht man von einem Burnout-Syndrom.

Wie kann man dem Burnout entgegenwirken?

In einem individuell auf Sie zugeschnittenen psychotherapeutischen Prozess wende ich Hypnose, Entspannungstechniken, Klopftechniken, EFT, Matrix Reimprinting sowie EMDR und Brainspotting an. Die Hypnosetherapie ermöglicht es Ihnen sich von psychischem Ballast, der schwer zu (er-) tragen ist, zu lösen. Neue Lösungswege und Ziele können gefunden werden. Die Entspannungstechniken und das Lösen von Blockaden unterstützen den Prozess des „sich Neufindens“.
Wie es der Zellbiologe Dr. Bruce Lipton schreibt: “ … um zu blühen und zu gedeihen, müssen wir auch aktiv nach einem freudvollen, erfüllten Leben streben …“.
Ich begleite Sie gerne in diesem Prozess. Wenn Sie Hilfe wünschen, rufen Sie mich gerne an.

Wie kann Hypnose Sie beim Burnout-Syndrom unterstützen?

  • Tiefe neuronale Entspannung für Wohlbefinden und Erholung
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Hypnoanalytische Aufarbeitung der Ursachen und belastenden Lebensereignisse
  • Reduzierung von Stresssymptomen wie Angst- oder Panikattacken, Tinnitus, Schwindel etc.
  • Blockadenlösung
  • Ressourcenaktivierung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Ich-Stärkung

Mit Klopfakupressur können Sie ebenfalls den Stress, die Ängste etc. bearbeiten und bekommen so auch ein Tool mit, dass Sie Zuhause selbst anwenden können.
EMDR und Brainspotting eignen sich sowohl zur Ressourcenaktivierung als auch zur Verarbeitung von Ängsten und psychosomatischen Begleiterscheinungen. Mit EMDR kann man den Prozess der Verhaltensänderung in Gang setzen.

Stressbewältigungsstrategien

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist es Stressbewältigungsstrategien zu installieren bzw. zu fördern. Wer innerlich stark ist, entsprechende Strategien sein Eigen nennt, der kann Druck aushalten und mit dem Leistungsdruck umgehen.

Zu den Stressbewältigungsstrategien gehören

  • eine gute Organisationsfähigkeit,
  • ein gutes Zeitmanagement,
  • die Fähigkeit, delegieren zu können,
  • die Fähigkeit, abschalten und loslassen zu können,
  • die Fähigkeit, sich nicht alles persönlich zu nehmen,
  • das Gefühl, die Kontrolle über das zu haben, was man tut.

Anregungen für Ihre Burnout Prävention:

  • Finden Sie einen Ausgleich für die Arbeit
  • Suchen Sie Aktivitäten, die Ihnen Spaß machen
  • Treiben Sie regelmäßig Sport
  • Lernen Sie zu delegieren
  • Planen Sie Ruhepausen ein
  • Erkennen Sie Stressoren und meiden Sie diese
  • Erkennen Sie Ihre unrealistischen Erwartungen
  • Stärkung Sie Ihr Selbstbewusstsein
  • Lernen Sie Nein zu sagen
  • Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte